Kultur & Kulinarik
Coniglio all’ischitana – Kaninchen nach ischitanischer Art
Die Geschichte des Rezeptes beginnt vor über 2.500 Jahren. Damals lebten auf Ischia sehr viele Wildkaninchen, die von den Einheimischen gejagt und anschließend gekocht wurden.
Herkunft und Geschichte
Die Geschichte des Rezeptes beginnt vor über 2.500 Jahren. Damals lebten auf Ischia sehr viele Wildkaninchen, die von den Einheimischen gejagt und anschließend gekocht wurden. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Rezept immer wieder verändert. So kamen die Tomaten erst nach der Entdeckung Amerikas und damit der Kultivierung derselben in Italien in das heutige Rezept.
Zutaten
Zutaten für ca. 6 Portionen 2 Kaninchen (ca. 1, 2 kg/ in Stücke geschnitten mit Innereien wie Leber) 10 kleine Tomaten (z.B Datterini) 4 Gläser Weißwein 1 Glas Olivenöl extravergine Erdnussöl (alternativ auch Sonnenblumenöl) zum Frittieren 2 frischen Peperoni 3 Knoblauchknollen Majoran Thymian Petersilie Salz
Zubereitung
Zubereitung Die Kaninchenstücke in einer Pfanne mit einer ungeschälten Knoblauchknolle in Erdnussöl von beiden Seiten anbraten. Die Leber etwas später hinzugeben, damit sie nicht zu trocken wird. Die Kaninchenstücke und Innereien aus der Pfanne nehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Das Kaninchen mit den Inneren, und den anderen beiden ungeschälten Knoblauchknollen in einen Römertopf mit reichlich Olivenöl geben. Tomaten, Peperoni und Salz hinzugeben. Mit Weißwein ablöschen und alles ca. 10 Minuten im geschlossenen Topf bei mittlerer Hitze köcheln lassen. Majoran, Thymian, Petersilie hinzugeben und im offenen Topf ca. eine Stunde köcheln lassen. Dabei aufpassen, dass die Flüssigkeit nicht verdampft. (ggf. etwas Wasser hinzugeben)
Tipps zur Zubereitung
Als ersten Gang werden Bucatini-Nudeln gekocht und mit der Soße, in der das Kaninchen gebraten wurde, serviert. Beim Anbraten der Kaninchenstücke (Schritt 1) sollten Sie darauf achten, dass alle Stücke in der Pfanne nebeneinander Platz finden und keine Stücke übereinander liegen. Nehmen Sie einen Römertopf, der schon einmal in Gebrauch war.